Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder des BDG,

 

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Es war ereignisreich, und wir haben Entwicklungen zusehen müssen, die in dieser Form wohl kaum einer von uns erwartet hätte. Wir spüren deutlich, wie die internationale Entwicklung auf unser tägliches Leben, Denken und Handeln Einfluss nimmt – im Guten wie im Schlechten.

Und doch – für unseren BDG war das sich dem Ende zuneigende Jahr ein gutes Jahr. Die Verhältnisse sind wohl geordnet, die Mitgliederzahl wächst stetig, der Verband zeigt sich frisch und rege. So haben wir allen Grund anzunehmen, dass unser BDG für die Voraussetzungen des kommenden Jahres gut gerüstet ist. Gleichzeitig war 2016 das erste Jahr in der Verbandsgeschichte, in dem das „Gestein des Jahres“ so platziert werden konnte, dass sich das ZDF dem Thema „Sand“ mit einer Reportage zur besten Sendezeit annahm und die heute.-Redaktion über das Gestein des Jahres berichtete.

Auch dieser mediale Erfolg hat dazu beigetragen, dass der BDG als prosperierender und wertvoller Gesprächspartner von Wirtschaft, Verwaltung und Politik wahrgenommen wird. Es bewegt sich was in unserer Branche. Das ist deutlich zu spüren. Der BDG nutzt diesen Schwung und wird im kommenden Jahr die Imagekampagne in die Tat umsetzen. Man wird Ihnen Fragen stellen - und Sie haben es in der Hand, diese Kampagne zu Ihrem persönlichen Erfolg zu machen.

Zeigen Sie Ihren Beruf, machen Sie den Leuten klar, was ein Geowissenschaftler alles kann und wie spannend, interessant und wichtig das ist! Sie arbeiten cum mente et malleo und haben jeden Grund, darauf stolz zu sein. Und Sie sind nicht allein. Engagieren Sie sich in den Geo-Stammtischen, werden Sie regional sichtbar und vernetzen Sie sich. Ihr Berufsverband unterstützt Sie gerne. Aus eigener Erfahrung: es lohnt sich wirklich!

Und so wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben für das kommende Jahr Gesundheit, wirtschaftliches Wohlergehen und Zufriedenheit, begleitet von Lebensfreude und einem stets wachen Geist!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Ihnen herzlichst,

Ihr Andreas Hagedorn

In eigener Sache...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

„Was für eine schöne und turbulente Woche!“ Ich bedanke mich bei Ihnen von Herzen für die Glückwünsche, für die vielen Emails und die Telefonate anlässlich meiner Wahl zum Vorsitzenden des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V.!

 

Auch bedanke ich mich bei Frau Dr Ulrike Mattig, die ein geordnetes Haus hinterlassen hat. Sie hat einen Grundstein gelegt, auf dem der neu gewählte Vorstand aufbauen kann. Und so wünsche ich mir, dass sie auch in Zukunft unserem Berufsverband auf nationaler und europäischer Ebene unterstützt, damit ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse unserem Verband erhalten bleiben.

 

Gleichzeitig freue ich mich auch auf eine gute Zusammenarbeit mit den Altgedienten aus Vorstand, Beiräten und den Ausschüssen, auf die der Verband einfach nicht verzichten kann, um den eingeschlagenen Weg erfolgreich zu gehen.

 

Eine Welle der Zustimmung und Unterstützung hat mich regelrecht überrollt. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass auch in Zukunft eine Wahl zwischen mehreren Kandidaten stattfindet. „Ja …nein… Enthaltung“ ist kein Fundament für Harmonie, das kann nur ein echtes „entweder … oder“. Es wurde kräftig geworben: die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder bei der diesjährigen Vorstandswahl  war die höchste seit  1987. Und das ist gut so.

 

Aber es müssen noch viel mehr werden. Ich wünsche mir, dass es bei den nächsten Vorstandswahlen in vier Jahren endlich möglich sein wird, per Briefwahl abzustimmen. Bitte kommen Sie in Zukunft zu den Mitgliederversammlungen, mischen Sie sich ein, ergreifen Sie die Initiative und werden Sie aktiv. Diese Versammlungen finden alle zwei Jahre statt. Gründen Sie Stammtische, gehen Sie in die Ausschüsse, packen Sie mit an und werden Teil von etwas Besonderem – Ihrem Berufsverband. Ich werde Sie immer darin unterstützen. Mit meiner ganzen Kraft. Das verspreche ich.

 

Ich bin der erste Vorsitzende in der Geschichte des BDG, der Geobüros, den Öffentlichen Dienst und die Freiberuflichkeit aus eigener Erfahrung kennt und heute fest und erfolgreich in der beim BDG bisher zu kurz gekommenen Industrie zu Hause ist. Ich freue mich darauf, mit Ihnen ein schlagkräftiges Team zu bilden, in dem sich jede Säule wiederfindet, damit unser Verband in seiner Vielfalt überzeugend nach innen und außen vertreten wird.

 

Der größte Teil meiner Familie kommt aus Kanada. Und hätten Sie es gewusst? Geowissenschaftler sein ist dort das Normalste der Welt, genauso normal wie Arzt oder Ingenieur. Und eben dort wurde vor einigen Tagen ein neuer Premierminister gewählt. Das Besondere daran ist, dass Justin Trudeau zwei Geowissenschaftler als Minister für Arbeit und Wissenschaft in sein Kabinett berufen hat.  Selbst der Spiegel titelte vorgestern: „Das wahrscheinlich coolste Kabinett der Welt.“ Als Trudeau gefragt wurde, warum er sein Kabinett so besetzt hatte, antwortete dieser nur: „Weil es 2015 ist.“ 

 

Ja! Geowissenschaftler sind Teil der Zukunft. Und diese Wertschätzung will ich auch hier in Deutschland erleben. Zusammen, und eben nur zusammen, schaffen wir das auch.

 

Glückauf!

 

 

Ihr Andreas Hagedorn

Lean Management in der Bohrtechnik

Will man den Unterschied verstehen, den Lean Management Methoden in der Bohrtechnik machen, sollte man an Firmen wie diese denken [1]:

  • Troubleshooting: Die Bohrung ging mal wieder schief, die Behörde macht mal wieder Ärger, der Computer fiel aus, der Kunde ist nicht erreichbar, der Kollege krank geworden - am Ende des Tages sind aber alle froh, dass man die Probleme dann doch in den Griff bekommen hat. Aktionismus prägt das Tagesgeschäft. Man hofft, dass man die gleichen Probleme am nächsten Tag nicht wieder bewältigen muss.
  • Flexibilität: Die täglichen Störungen sorgen bei Führungskräften und Mitarbeitern dafür, dass sie nicht wissen, was der Tag bringen wird. Es findet eine Anpassung an Umstände und Arbeitsweisen statt, die nicht wünschenswert sind: die hohe Kunst in diesen Unternehmen ist eine Arbeitsweise, die es erlaubt, es dann doch noch irgendwie zu schaffen, den Termin zu halten und Störungen und Fehler zu beheben, ohne dass sich der Kunde beschwert.
  • Hierarchische Ausrichtung: Es gibt eine klare Hierarchie, die jedem im Unternehmen seinen Platz zuweist. Strategische Führungskräfte kümmern sich um die Strategie, operative Führungskräfte um Vor-Ort Probleme. Die Trennlinie ist scharf und die Mauern zwischen den Abteilungen sind hoch. Oft werden Ursachen für Probleme nicht untersucht, sondern das Abstellen von Symptomen und die Erhaltung des Betriebsfriedens wird als Lösung eines Problems missverstanden.
  • Leben im „Hamsterrad“: Der Held im Unternehmen ist der, der am besten mit dem Troubleshooting klar kommt. Ein allgemeines Gefühl der Unzufriedenheit prägt das Unternehmen, Initiative wird nicht mehr ergriffen, und diejenigen, die Problemlösungsinitiative ergreifen, werden oft als Störenfriede empfunden: „Das hält mich auf und verdient kein Geld“.

 

 

 

Diese Unternehmen sie sind nicht mehr in der Lage, die oft banalen Ursachen für Schadensfälle wirksam im Vorfeld zu vermeiden bzw. abzustellen. 

Es geht aber auch anders. Im  „Lean Management (kurz: „Lean“) stellt den Faktor Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung und etabliert eine Kultur der ständigen Verbesserung. „Morgen besser sein als heute!“ könnte ein typischer Satz dieser Führungsmethode lauten.  In einem Lean-Unternehmen wird anders gearbeitet, die Merkmale sind[2]:

  • Aktivitäten und Tätigkeiten laufen fließend und störungsfrei ab, die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult
  • Jeder Prozess ist Gegenstand eines Standards, der beschrieben ist und an den sich alle Mitarbeiter inklusive Führungskräfte halten.
  • Abweichungen vom Standard werden sofort sichtbar gemacht
  •  Der Ursache der Abweichung wird konsequent und sofort auf den Grund gegangen, die Ursache wird dauerhaft behoben.
  • Stellt die gefundene Lösung eine Verbesserung dar, wird diese wird zum neuen Standard erhoben und die Mitarbeiter darin unterwiesen

 

 Diese Managementmethode wird in diesem Jahr 90 Jahre alt: sie wurde in Detroit von Henry Ford erstmals eingeführt und wird bei Toyota bis zum heutigen Tage ständig weiter entwickelt. Die Grundlage, das sind die Methoden der kontinuierlichen Verbesserung (KVP = Kaizen) sind im deutschen Mittelstand weit verbreitet, erprobt und werden in mittelständischen Unternehmen immer dann erfolgreich zum Einsatz gebracht, wenn die Führungskräfte die Lean-Kultur mittragen.

 

Auch bei Bohr- und Baufirmen hält dieser Gedanke langsam Einzug. In der Geothermiebranche beschäftigen oder engagieren diese Firmen meist einen Geologen mit nachgewiesenen Kenntnissen in der Geothermie, um die Erdsondenanlage in der Projektaufbauphase fachgerecht zu dimensionieren und Information darüber zu erhalten,  mit welchen Georisiken gerechnet werden muss und was der Bohrtrupp dabei haben sollte, um diesem Risiko wirksam zu begegnen. In der Projektablaufphase wird durch den Geologen sichergestellt, dass auch diese reibungslos abläuft, indem Störungen unverzüglich abgestellt werden.

 

Die für Erdwärmebohrfirmen mittlerweile verpflichtende Einführung eines betrieblichen Managementsystem nach DVGW W120-2 ist erfolgreich und zeigt, dass Lean auch in kleinen Familienunternehmen erfolgreich gelebt werden kann.

 


[1] Nach Best, D.; Hurtz, A. (2014: 38-39.): “Raus aus der Lean-Falle – Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen“; Business Village Verlag

[2] ibid: 39 - 40

 

 

 

KIT Studie: Erdwärme ist sicher

Im erst kürzlich veröffentlichen Artikel des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)[1] wurde die Quantifizierung der Eintrittshäufigkeit für Erdwärmesondenanlagen für Baden-Württemberg vorgenommen.

 

Untersucht wurden dabei die Erdsondenbohrungen, die dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) bis Dezember 2013 bekannt waren. Es handelt sich dabei um mehr als 11500 Wärmepumpenanlagen mit mehr als 30.000 Erdwärmesonden (ca 2800 Bohrkilometer), die im Zeitraum von 1997 bis zum Dez. 2013 in Baden Württemberg errichtet wurden.

 

Die Ergebnisse lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass das Risiko eines Schadensfalles bei Erdwärmesondenbohrungen bei 0,002% der Anzahl aller Bohrungen eines Jahres  Jahr liegt. Zum Vergleich: das ist 10 x geringer als das Risiko eines schweren Reaktorunfalls weltweit.

 

Entscheidend für die entstandene Schadenshöhe war die Länge des Zeitraumes vom Schadenseintritt bis zur  –behebung.  Aus Tabelle 1 der Veröffentlichung errechnet sich ferner, dass die Gesamtsumme aller aufgelaufenen Schäden im untersuchten Zeitraum von 1997 – 2011 deutlich unter 50 Mio. €  gelegen haben muss. Diese in 14 Jahren in Baden-Württemberg aufgelaufene Summe erscheint auf den ersten Blick gewaltig, wird aber in Relation gesetzt, wenn man sich vor Augen führt, dass sich im Jahr 2013 in Stuttgart 25779 Verkehrsunfälle[2] ereignet haben, die einen Gesamtschaden von ungefähr ca. 333 Mio. € verursacht haben dürften[3].

 

Um eine griffige Zahl zu geben: die Kosten aller Schäden durch Erdsonden, die sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten in Baden-Württemberg ereignet haben,  belaufen sich auf ungefähr 1/7 der Kosten, die in Stuttgart jährlich durch Verkehrsunfälle verursacht werden!

 

Es scheint also die Feststellung gerechtfertigt, dass die gesellschaftliche Wahrnehmung der oberflächennahen Geothermie nicht den tatsächlichen Verhältnissen entspricht.

 




[1] Grimm, M.; Stober, I.;  Kohl, T.; Blum, P. (2014): „Schadensfallanalyse von Erdwärmesondenbohrungen in Baden-Württemberg“. In: Grundwasser – Zeitschrift der Fachsektion Hydrogeologie. DOI 10.1007/s00767-014-0269-1

[2] Polizeipräsidium Stuttgart (2013): „Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik“; download unter: http://www.polizei-bw.de/Dienststellen/PPStuttgart/ueber%20uns/StatistikenundBerichte/Ordner/2013/VuStatistik2013.pdf

[3] Berechnet aus der Anzahl aller Verkehrsunfälle in der BundesrepublikDeutschalnd im Jahr 2013:  ca. 2,4 Mio Verkehrsunfälle mit einem Gesamtschaden von ca 31 Mrd. €, d.s. ca. 12.900 € pro Unfallereignis (Durchschnitt)


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EU - die schmutzigsten Städte 2030

Uns geht die Luft zum Atmen aus: die Städte mit der höchsten Feinstaubbelastung in Deutschland werden im Jahr 2030 Stuttgart, Bremen und München sein (siehe Grafik links). Das ergibt sich aus der aktuellen Studie des IIASA (Download).

 

Schon heute sind 80 % der EU-Bevölkerung Feinstaubkonzentrationen ausgesetzt, die die zulässigen Grenzwerte der EU und der WHO deutlich überschreiten. Die Folgen sind dramatisch: die Statistik der Europäischen Umweltagentur EEA weist für das Jahr 2011 im Gebiet der Europäischen Union 400.000 vorzeitige Todesfälle durch Luftverschmutzung aus.

 

Die größten Verschmutzer sind nach wie vor Kraftwerke, Landwirtschaft, der Stadtverkehr und private Heizanlagen. Trotzdem reagiert die Politik auf Länderebene immer noch nicht angemessen - wie der schleppende Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland beweist.

 

Die Bundesregierung hat reagiert und die sog. MAP-Förderung für die Erdwärmepumpe auf bis zu 7000 € pro Installation angehoben. Das ist ein gutes Signal, denn gerade die Geothermie bietet die größten Potentiale zur Vermeidung von Luft- und Umweltverschmutzung.



(Bildnachweis: Kiesewetter, et. al., 2015)

Island hebt sich durch Klimawandel

Wie Spiegel-online berichtet, hebt sich Island durch den Klimawandel. Grund ist das Tauen des Eises, was dazu führt das Island "leichter" wird.

 

Dieser Prozess ist schon lange bekannt, seit der letzten Eiszeit hebt sich Skandinavien pro Jahr um ca 3 mm. Das bedeutet aber auch, dass sich das Land in der benachbarten Umgebung senkt, wie zum Beispiel Niedersachsen (pro Jahr ca 1 mm).

 

Die Erklärung dafür ist einleuchtend: drückt man einen Fußball ein, dann hebt sich ein Wulst um diese Druckstelle heraus. Lässt man los, geht dieser Wulst zurück - das Land senkt sich ab.


Mehr unter:  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/island-hebt-sich-schmelzende-gletscher-wirken-auf-isostasie-a-1016946.html


EEG: Wärmedämmung muss wirtschaftlich sein

Wärmedämmung muss wirtschaftlich sein

 

Die DIN EN 15459 regelt seit 2007, wie die Wirtschaftlichkeit von Heizungen im EU-Raum berechnet werden soll. Trotzdem ist diese Norm noch weitgehend unbekannt in Deutschland.

Das Erneuerbare Energien Gesetz schreibt jedoch vor, dass Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich sein müssen. Was aber noch wirtschaftlich ist, ist regelmäßig Bestandteil langwieriger Auseinandersetzungen mit den Baubehörden.

 

Wenn Sie Neuerwerber einer Immobilie sind, sind Sie per Gesetz dazu verpflichtet, energetisch zu sanieren. Aber wie teuer darf das werden? Es gilt der Grundsatz (EEG), dass eine Sanierung unwirtschaftlich ist, wenn sich diese nicht während der Restlebensdauer des Gebäudes amortisiert. Da die wirtschaftliche Lebensdauer eines Gebäudes bei 50 Jahren liegt, sind hier insbesondere ältere Bestandsimmobilien im Vorteil.


Energiewende nicht kentern lassen

Die MAP-Wärmepumpenförderung ist um 86% eingebrochen

 

Heute kam die Nachricht des Tages herein: der Bundesverband Wärmepumpe e.V. hat ausgerechnet, dass die Förderung für Erdsondenanlagen und andere Erneuerbare Energien um 86% (!) in den letzten 6 Jahren eingebrochen ist.

 

Dafür verantwortlich ist neben vielen anderen Faktoren eine überbordende Bürokratie. Beispiel: So muss man als Planer für die Genehmigung einer Erdsondenanlage im EFH-Segment inkl. thermischer EED-Simulation  für eine 7,8 kW Erdwärmeheizung zur Zeit 156 Seiten Papier ausdrucken und an die Untere Wasserbehörde Olpe senden.


Dabei lagern die beizubringenden Unterlagen fast vollständig bereits in den Computern der unterschiedlichen Kreisbehörden des Kreises. Trotzdem wird der Bauherr genötigt, diese Daten für die Untere Wasserbehörde einzeln bei den verschiedenen Kreisbehörden anzufragen und zusammenzustellen. Das Ganze natürlich ausgedruckt und in vierfacher Ausfertigung (inkl. thermischer Simulation des Untergrundes 4 x 39 Seiten).   


Dabei verhält sich der Kreis Olpe in Genehmigungsfragen wirklich außerordentlich lobenswert, denn man hat dort die Zeichen der Zeit erkannt und versucht nach Kräften, die Bürokratie zurückzudrängen und es dem Bauherrn leicht zu machen.  


Quintessenz: Welcher Installateur macht diese ausufernde Bürokratie noch mit? Kein Wunder,  dass die Energiewende kentert!